Faltenarten

Als Kind ist die Haut feinporig und zart, in der Pubertät wird sie meist fettig und im Erwachsenenalter wird sie trocken oder ölig. Ein Effekt dieser Wandlung, der besonders im Gesicht auftritt, ist die Entstehung von Falten.

Wieso entstehen Falten in unserem Gesicht?

Einen großen Anteil an der Hautalterung hat die sogenannte “Zeitalterung”, die mit dem biologischen Alter zusammenhängt. Die faserigen Bestandteile der Haut verlieren an Elastizität und Kollagen sowie Hyaluronsäure gehen in der Haut verloren. Die Spannkraft der Haut lässt nach und es kommt zur Bildung von Falten.

Welche Arten von Falten gibt es?

Marionettenfalten

Die Marionettenfalten sind steil und tief und verlaufen von den Mundwinkeln in Richtung Kinn. Sie lassen einen missmutigen Gesichtsausdruck entstehen und werden umgangssprachlich gerne Merkel-Falten genannt.

Lippenfalten

Die Lippenfalten gehen meist strahlenförmig von den Lippen aus und werden oft als Raucherfalten bezeichnet, da das Rauchen die Fältchen besonders betont.

Nasolabialfalten

Die Nasiolabialfalten verlaufen von den Nasenflügeln bis zu den Mundwinkeln. Sehr häufig sind diese Falten von Natur aus vorhanden und prägen die Gesichtszüge. Sie entstehen durch starke Gewichtsabnahme, Stress, wenig Schlaf und vermehrten Kosnum von Alkohol.

Nasenfalten

Die Nasenfalten bezeichnen die Falten, die auf dem Nasenrücken entstehen. Sie treten vermehrt durch häufiges Naserümpfen, aber auch durch UV-Strahlung auf. Da die Linien an das Näschen eines Hasen erinnern, werden sie gerne als “Bunny Lines” bezeichnet.

Augenfalten

Die Augenfalten werden besonders beim Zukneifen der Augen sichtbar. Da dies vor allem beim Lachen geschieht, spricht man gerne von Lachfalten. Aufgrund ihrer strahlenförmigen Form seitlich der Augenpartie sind sie besser bekannt als Krähenfüße.

Zornesfalten

Die Zornesfalten entstehen durch konzentriertes Arbeiten auf intellektuell hohem Niveau und zeichnen sich zwischen den Augenbrauen ab. Sie hinterlässt meist einen negativen oder angespannten Gesichtsausdruck.

Stirnfalten

Die Stirnfalten verlaufen waagrecht bzw. quer über die Stirn. Eine starke Aktivität der Stirnmuskeln trägt dazu bei, dass sich auf der Stirn Falten bilden. Umgangssprachlich wird hier gern von der Denkerstirn gesprochen, woher auch der Ausspruch “nachdenklich legte der die Stirn in Falten” kommt.

Sorgenfalten

Die Sorgenfalten sind mit den Stirnfalten verwandt und unterscheiden sich lediglich durch die doppelt auftretenden Falten zwischen den Augenbrauen. Ihre Bezeichnung verdanken sie dem angespannten und müden Gesichtsausdruck.

Kinnfalten

Die Kinnfalten entwickeln sich an der gesamten Kinnpartie und zeigen sich überwiegend bei älteren Personen. Sie zeichnen sich durch viele kleine Falten aus, die ein feines Netz bilden und die Konturen des Kinns verändern.